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Kunsthalle Wien
Urs Fischer – Skinny Sunrise
ra. Urs Fischer spielt in einem bildhauerischen Balanceakt mit den Dimensionen. Egal ob groß oder klein, leicht oder schwer, Licht oder Schatten, der Schweizer erzielt subtile sowie effektvolle Kunstwerte, setzt räumliche Radikalmassnahmen und reiht sich in eine ästhetische Tradition von Künstlerstars wie Francis Picabia, Dieter Roth und Gordon Matta-Clark. Auf der Suche nach der Eigendynamik eines jeden Kunstwerks kultiviert Fischer das scheinbar Verunglückte und macht den Zufall zu einem integralen Bestandteil seiner Arbeit. Und unkonventionellen Materialien wie Styropor, Spiegelglas und Leim schreibt er wie den abbrennenden Skulpturen aus Wachs die Zeitlichkeit ein. Nun widmet die Kunsthalle Wien dem Wahl-New Yorker eine Werkschau. Aber auch zuhause lässt sich seine Kunst entdecken: mit der Dokumentation «Urs Fischer» des Regisseurs Iwan Rickenbacher, die auf DVD erhältlich ist.
Kunsthalle Wien. Bis 28. Mai 2012.
Katalog zur Ausstellung: Urs Fischer. Skinny Sunrise. Verlag Kiito-San. Mit einem Interview von Gerald Matt. Grafischer Entwurf: Kühle und Mozer, Köln. Deutsch/Englisch.


