Tipp
André Kertész – Fotografien
Martin-Gropius-Bau Berlin
André Kertész hat mit Aufnahmen wie Schwimmer unter Wasser (1917), Chez Mondrian (1926) oder Gabel (1929) einen festen Platz in der Fotogeschichte des 20. Jahrhunderts. Es sind nicht nur seine formal herausragenden Kompositionen, die ihm große Wertschätzung einbrachten, sondern seine surreal inspirierte Poesie, mit der er scheinbar einfache Dinge und Situationen erfasst. Sein innovatives fotografisches Gespür hat viele seiner Kollegen inspiriert: Brassaï hat bei ihm gelernt und Henri Cartier-Bresson wurde von ihm beeinflusst.
Der Martin-Gropius-Bau zeigt in Berlin mit über 300 Fotografien eine große Retrospektive von André Kertész, der in Ungarn geboren wurde und in Budapest, Paris und New York lebte.
Bis 11. September 2011, Martin-Gropius-Bau Berlin
André Kertész, Texte von Michel Frizot, Annie-Laure Wanaverbecq, Gestaltung von Julien Boitias, Deutsch, 360 Seiten, 544 farbige Abb., Hatje Cantz Verlag, Museumsausgabe € 25,00, Buchhandelsausgabe € 49,80


