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SPRENGEL MUSEUM HANNOVER

Anna Blume und ich. Zeichnungen von Kurt Schwitters

30. Juli 2011·1 Min.

Das Sprengel Museum Hannover gibt erstmals einen Einblick in das vielfältige zeichnerische Werk von Kurt Schwitters (1887 bis 1948) und bietet damit eine seltene Gelegenheit, einen wesentlichen, bisher kaum beachteten Teil des künstlerischen Schaffens des bedeutenden Avantgarde-Künstlers in allen Facetten kennenzulernen und das bekannte Bild vom Merzkünstler zu erweitern. Der gebürtige Hannoveraner Schwitters probierte sich auf nahezu allen Gebieten der bildenden und angewandten Kunst aus, daneben war er Literat und Musiker. Drei Viertel der zirka hundert Blätter waren noch nie ausgestellt. Fast alle Werke stammen aus Schwitters’ Nachlass, der sich seit 2001 als Dauerleihgabe der Kurt und Ernst Schwitters Stiftung im Sprengel Museum befindet. Die Motive reichen von rhythmischen Abstraktionen über dadaistische, groteske Szenen bis hin zu Landschaftsskizzen und Porträts. Namensgeber für die Ausstellung, die anschliessend im Kunstmuseum Bern zu sehen ist, ist das verspielte Aquarell Anna Blume und ich aus dem Jahr 1919, als Schwitters mit seinem dadaistischen Liebesgedicht An Anna Blume Aufsehen erregte und die konservative Kunstwelt erzürnte.

Der Katalog zur Ausstellung: Anna Blume und ich. Zeichnungen von Kurt Schwitters.Hrsg. Kurt und Ernst Schwitters Stiftung, Hannover, Isabel Schulz. Hatje Cantz Verlag. Texte von Matthias Frehner, Claudine Metzger, Isabel Schulz. Deutsch, 112 Seiten, 90 farbige Abb. CHF 30.–


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