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DOSSIER Pixar – Von «Toy Story» bis «Ratatouille»
Pixar Buddies
«Toy Story» unter der Regie von John Lasseter war nicht der einzige Pixar-Film, der Geschichte schrieb. Eine Übersicht.
«Toy Story» (1995) – Regie: John Lasseter
Die Abenteuer von Spielzeug-Cowboy Woody und seinen Freunden schrieb gleich mehrfach Filmgeschichte. «Toy Story» war der erste abendfüllende Film, der am Computer generiert wurde. Und er war der erste Trickfilm, der in der Sparte Drehbuch für einen Oscar nominiert wurde. «Toy Story» spielte weltweit 358 Millionen Dollar ein.
«A Bug’s Life» (1998) – Regie: John Lasseter
Mit Flik schlossen die Menschen eine Ameise und mit ihr die ganze Insektenwelt in ihr Herz. «A Bug’s Life» war an der Kinokasse sogar noch erfolgreicher als «Toy Story».
«Toy Story 2» (1999) – Regie: John Lasseter
Die bislang einzige Fortsetzung einer Pixar-Story, war «Toy Story 2» vor allem ein Quantensprung in Sachen Technik. Vollständig digital hergestellt, setzte er die Latte in der Sparte Visualisierung noch höher als «A Bug’s Life». Zudem war der Film mit fast einer halben Milliarde Dollar Umsatz neuer Rekordhalter in der Sparte digitaler Trickfilm.
«Monsters, Inc.» (2001) – Regie: Pete Docter
Die Geschichte der Monstersfabrik, die Kinder das Fürchten lehren soll, obwohl die Monster nichts mehr fürchten als Kinder. Die Figur Sullivan hat 2'320'413 computeranimierte Haare an seinem Körper. Die technische Meisterleistung lohnte sich. 524 Millionen Dollar machte der Film. Nur «The Lion King» war bis dahin als Trickfilm noch erfolgreicher.
«Finding Nemo» (2003) – Regie: Andrew Stanton
Mit dem Clownfisch Nemo brach auch bei bis anhin Pixar-resistenten Menschen das Fieber aus. Die Rekordmarke von «The Lion King» war Geschichte. Vier Oscar-Nominationen, ein Oscar, 850 Millionen Dollar Umsatz (ohne Merchandising) und damit in der Liste der erfolgreichsten Filme überhaupt (und dies als Trickfilm) an neunter Stelle.
«The Incredibles» (2004) – Regie: Brad Bird
Superhelden sind auch nur Menschen. «The Incredibles» ist ein rasantes, witziges und verrücktes Action-Abenteuer und der erste Pixar-Film, der nur mit «Menschen» besetzt wurde. Hinter «Finding Nemo» der zweiterfolgreichste Pixar-Film. Ausgezeichnet mit zwei Oscars.
«Cars» (2006) – Regie: John Lasseter
Brillant die Idee, des Menschen liebstes Statussymbol zu vermenschlichen und verschiedenen Autos den dazu passenden Charakter zu übertragen. Weit weniger erfolgreich als seine beiden Vorgänger. Für zwei Oscars nominiert, darunter einmal mehr auch ein Song von Randy Newman, der insgesamt für fünf der sieben Pixar-Soundtracks verantwortlich zeichnete.
«Ratatouille» (2007) – Regie: Brad Bird
Die Vermarktungsmöglichkeiten werden auch hier nicht an jene von «Finding Nemo» und «The Incredibles» heranreichen. Inhaltlich und technisch einmal mehr eine Steigerung und zusammen mit «Cars» auch der bisherige Höhepunkt der ausnahmslos grossartigen Pixar-Filmografie. Siehe auch Bericht in diesem Dossier
«Wall-E» (2008) – Regie: Andrew Stanton
Alle redeten von «The Dark Knight», doch der Film des Jahres war 2008 ein anderer: «Wall-E». Pixar’s neuester Streich übertraf die Erwartungen an einen computeranimierten Film einmal mehr. Reminszenzen an Buster Keaton und Charlie Chaplin tauchen in dieser romantischen Liebeskomödie ebenso auf wie unmissverständliche Kommentare zum globalen Kapitalismus und zum Klimawandel.
«Up» (2009) – Regie: Pete Docter
Ein alter Mann, dem durch die Modernisierung seiner Umwelt das Altersheim droht, steigt aus und erfüllt sich einen Bubentraum. Die Mehrdimensionalität des Gezeigten liegt nicht im erstmals auch in 3-D präsentierten Film, sondern in seinen vielschichtigen, ausdrucksstraken Charakteren begründet. Als erster Animationsfilm überhaupt, durfte «Up» das Filmfestival von Cannes eröffnen und in Venedig erhielt die Produktionsfirma Pixar und ihr kreativer Kopf John Lasseter einen Goldenen Löwen für ihr Gesamtwerk.
«Toy Story 3» (2010) – Regie: Lee Unkrich
Die bislang einzige Fortsetzung einer Pixar-Story, war «Toy Story 2» vor allem ein Quantensprung in Sachen Technik. Vollständig digital hergestellt, setzte er die Latte in der Sparte Visualisierung noch höher als «A Bug’s Life». Zudem war der Film mit fast einer halben Milliarde Dollar Umsatz neuer Rekordhalter in der Sparte digitaler Trickfilm.
«Cars 2» (2011) – Regie: John Lasseter
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«Brave» (2012) – Regie: Steve Purcell, Mark Andrews, Brenda Chapman
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«Monsters University» (2013) – Regie: Dan Scanlon
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«Inside Out» (2015) – Regie: John Lasseter
Siehe Bericht in diesem Dossier.


