Zum Inhalt

das kulturelle Überformat

Artikel

Fotomuseum Winterthur

Diane Arbus

14. Mai 2012·2 Min.

mt. Diane Arbus (New York, 1923 bis 1971) hat die Kunst der Fotografie revolutioniert. Mit ihren kühnen Sujets und ihrem fotografischen Zugang schuf sie ein Werk, das in seiner Unverfälschtheit und im unentwegten Zelebrieren der Dinge, so wie sie sind, oftmals schockiert. Ihre Gabe, die uns besonders vertraut erscheinenden Dinge in etwas Fremdes zu verwandeln und das Vertraute im Exotischen aufzudecken, erweitert unser eigenes Selbstverständnis. Die meisten ihrer Sujets findet Arbus in New York – einer Stadt, die sie sowohl wie etwas Vertrautes als auch wie ein fremdes Land erkundet und dabei die Menschen fotografiert, denen sie in den 1950er und 1960er Jahren begegnet.

In dieser grossen Retrospektive zeigt das Fotomuseum Winterthur eine Auswahl von zweihundert Fotografien, die es ermöglichen, die Ursprünge, den Umfang und das Streben einer ganz originellen Kraft in der Fotografie kennenzulernen. Die Ausstellung enthält neben den berühmten Aufnahmen auch zahlreiche Bilder, die noch nie öffentlich ausgestellt wurden.

Die Ausstellung wurde vom Jeu de Paume, Paris, und vom Estate of Diane Arbus LLC, New York, konzipiert und in Zusammenarbeit mit dem Fotomuseum Winterthur, Martin-Gropius-Bau Berlin und Foam_Fotografiemuseum Amsterdam organisiert.

Fotomuseum Winterthur. Bis 28. Mai 2012. Weitere Stationen in Berlin, Amsterdam

Webseite Fotomuseum Winterthur »

Zur Ausstellung wurde die bekannte Publikation «Diane Arbus: An Aperture Monograph» aus den 1980er Jahren vom Schirmer/Mosel Verlag, München neu aufgelegt. Preis in der Ausstellung: CHF 39,00

Bild: Diane Arbus, Identical Twins, Roselle, N.J. 1967 (Eineiige Zwillinge, Roselle, New Jersey 1967)

© The Estate of Diane Arbus

Weiterlesen

Mehr Articles